Jäger und Mädchen an einer Quelle,1855

Jäger und Mädchen an einer Quelle,1855

In: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch. Katalog der Ausstellung in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten vom 28. März 1996 bis 16. Februar 1997. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien. 209. – Wien: Eigenverlag der Museen der Stadt Wien 1996. 356. 8°. Objekt-Nr.: 12.4, S. 210.

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Leihgeber: Historisches Museum der Stadt Wien, 69.574
Jäger und Mädchen an einer Quelle,1855

© Historisches Museum der Stadt Wien


Leopold Till (Wien 1830-1893 Wien)
Öl auf Leinwand, 61 x 48
Signiert und datiert links unten: Till Leopold 1855
Farbtafel

Ein Jäger in historischer Tracht ruht an einer Quelle. Neben ihm ist der Sauspieß abgelegt. Ein Bauernmädchen, das den Erntearbeitern, die man im Hintergrund auf dem Feld sieht, Wasser in einem Krug bringen soll, hat aus Liebe zum Jäger ihren Auftrag vergessen und lehnt sich hingebungsvoll an seine Schulter. Als Zeichen der Erwiderung ihrer Gefühle steckt er die Vergißmeinnicht auf seinen Hut. Das Wasser fließt bereits über den Krug, und schon bald wird der schöne Jäger mit seinem Hund wieder in den Wald entschwinden, mit dem Vergißmeinnicht als Erinnerung.


Renata Kassal-Mikula