Die beendete Jagd bei der Herrenrainalpe am Watzmann, 1840

Die beendete Jagd bei der Herrenrainalpe am Watzmann, 1840

In: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch. Katalog der Ausstellung in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten vom 28. März 1996 bis 16. Februar 1997. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien. 209. – Wien: Eigenverlag der Museen der Stadt Wien 1996. 356. 8°. Objekt-Nr.: 4.5, S. 86.

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Leihgeber: Privatbesitz
Die beendete Jagd bei der Herrenrainalpe am Watzmann, 1840

© Privatbesitz


Friedrich Gauermann
Öl auf Leinwand, 138 x 187
Signiert und datiert rechts unten: F. Gauermann 1840
Farbtafel

"Eine Parthie mächtiger, schroffer Felsen rechts, die sich im Waldbach klar spiegeln; das Wasser fließt ruhig an dem Felsen, nur mehr vorn rauscht es über Steine. An die Felswand schließt sich ein Abhang an, auf dem alte Tannen und eine Buche stehen, weiter am Hügel eine Bauernkeische unter Bäumen. Den Hintergrund macht der Watzmann und die Herrenrainalpe; herbstliche grosse Wolkenmassen, durch die ein Sonnenstrahl bricht. Im Vordergrund am Bach steht ein Karren, mit Ochsen und einem Pferd bespannt, und ein erlegter Hirsch, der aufgeladen werden soll. Mehrere Hunde umgeben den Hirsch. Ein Jäger schickt sich an, um den Hirsch aufzubrechen. Ein Forstmeister zu Pferd ordnet an; ein alter Mann legt Tannengraß auf den Karren, ein Bauernknabe trinkt aus dem Hute und ein Jägerknabe kuppelt die Hunde zusammen; rechts Bäume." 1843 malte Gauermann nochmals eine ähnliche Szene, die "Heimkehr von der Hirschjagd" mit dem Vorderen Gosausee und dem Dachstein.


Renata Kassal-Mikula


Literatur: Einnahmebuch Friedrich Gauermanns, Kupferstichkabinett der Bibliothek der Akademie der bildenden Künste, Nr. 146.