Kaiser Franz Joseph I. als Auerhahnjäger, vor 1855

Kaiser Franz Joseph I. als Auerhahnjäger, vor 1855

In: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch. Katalog der Ausstellung in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten vom 28. März 1996 bis 16. Februar 1997. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien. 209. – Wien: Eigenverlag der Museen der Stadt Wien 1996. 356. 8°. Objekt-Nr.: 3.10, S. 56.

Zum Anfang   Zurück   Vorwärts   Zum Ende

Fenster schließen


Leihgeber: Historisches Museum der Stadt Wien, 134.039
Kaiser Franz Joseph I. als Auerhahnjäger, vor 1855

© Historisches Museum der Stadt Wien


Eduard Kaiser
Kreidelithographie, 60,2 x 43,5 cm
Bezeichnet Mitte unten im Druck: Eduard Kaiser fec.
Bezeichnet links und rechts unten im Druck. Lithog. v. Eduard Kaiser - Gedr. b. J. Häfelich's Wwe
Aufschrift Mitte unten: Franz Josef I.
Vers rechts unten: "Geschrieben steht es mit der Liebe Schrift / Das ist der Schütz, der alle Herzen trifft / Dot. R. Hirsch."

Der hohe Hut mit breitem Band, der nur mit einem stark gehakelten Birkhahnstoß geschmückt ist, ist typisch für die Jagdkleidung des jungen Kaisers. Der taillierte Rock mit umgeschlagenem Kragen und Ärmelaufschlägen, Weste, helles Hemd mit Schleife, die dunkle Lederbundhose mit Strümpfen und hohen Schnürschuhen gehen auf den "grauen Rock" von Erzherzog Johann zurück. Die Waffe, ein einläufiger Vorderlader, ist am Boden abgesetzt. Der Zweizeiler auf dem Blatt stammt von Rudolf Hirsch (1816-1872), der in österreichischem Staatsdienst stand und nebenbei dichtete und komponierte.


Hermann Prossinagg


Literatur: