Ignaz von Silbernagl (1755-1835)

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 32.14, S. 684.

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Leihgeber: Privatbesitz
Ignaz von Silbernagl (1755-1835)

© H. M. Tuschar


Öl auf Leinwand; Höhe 50 cm, Breite 70 cm

Die aus Hallstatt in Oberösterreich stammende Familie Huebmershofer entwickelte sich zur Ferlacher Gewerkenfamilie schlechthin. Die Familie war nach 1662 ins Rosental gekommen und hat sich zunächst in Feistritz niedergelassen. Sie erwarb dann sukzessive in Waidisch und Ferlach in den Jahren 1687, 1692, 1715, 1720, 1722 und 1769 Besitzungen wie Hammerwerke, Mühlen, Sägen, Grundstücke usw., darunter auch den Peinerhof in Ferlach. Für ihre Verdienste wurde die Familie 1738 von Kaiser Karl VI. als "von Silbernagl" in den Adelsstand erhoben. Nach wechselvollen Schicksalen verkaufte der letzte Silbernagl, Freiherr Julius von Silbernagl, die Werke zu Ferlach und Waidisch an Paul Mühlbacher, der sie 1879 an seien Onkel Gustav Voigt veräußerte.




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