"Bayrischer Hiasl" - Gewand, Hundehalsband

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 21.2, S. 599.

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Leihgeber: Historisches Museum der Stadt Wien, 175.563/1 und 2, 175.564

© Museen der Stadt Wien


Samt, Leinen, Leder, Messing, Holz, Eisen

Der berühmteste Wildschütz und Räuberhauptmann war der "bayrische Hiasl" Mathias Klostermaier, ein früherer Jagdgehilfe, der um 1768 weite Teile Altbayerns und Bayrisch-Schwabens unsicher machte. Er lieferte sich Feuergefechte mit Förstern und Gendarmen und wurde schließlich gestellt und ausgeräuchert. Am 6. September 1771 wurde Mathias Klostermaier in Dillingen hingerichtet. Die Ausstellungsstücke zeigen den Rock des "Freischütz" und das Halsband seines Hundes.


Daniela Schurian


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch