Messer- und Gabelgriff mit Tierpyramide

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 19.73, S. 573.

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Leihgeber: Augustinerchorherrenstift Klosterneuburg (Niederösterreich), Stiftsmuseum, KG 140, 141
Messer- und Gabelgriff mit Tierpyramide

© Inge Kitlitschka, Klosterneuburg


Anonym; deutsch; 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Elfenbein, Eisen; Messer Höhe 20,5 cm, Gabel Höhe 17,2 cm

Die kunstvollen Besteckgriffe aus ineinander verschlungenen Tier- bzw. Menschenleibern waren seit Ende des 16. Jahrhunderts bis weit ins 18. Jahrhundert hinein in Gebrauch. Das vorliegende Jagdbesteck stellt ein besonders qualitätvolles Beispiel für diese Art der Kleinskulptur in Elfenbein dar. Während der Messergriff aus zahlreichem Jagdwild (Bär, Eber, Hirsch etc., die von Jagdhunden gebissen werden) gebildet wird, besteht der Gabelgriff ausschließlich aus Vogelkörpern (Gänse, Reiher, Schwäne, Wachteln etc.).


Wolfgang Christian Huber


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch