Psalterium Codex 66

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 18.27, S. 552.

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Leihgeber: Privatbesitz
Psalterium Codex 66

© Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Krems


Stiftsbibliothek Heiligenkreuz; 13. Jahrhundert
Pergament, Metall, Leder; Höhe 54 cm, Breite 33 cm (offen)

Es handelt sich um eine Abschrift des Psalteriums des Zisterzienserordens, einer zum liturgischen Gebrauch bestimmten Sammlung der 150 Psalmen nach laufender Nummer, der Laudes-Cantica, des Hymnus Te Deum laudamus etc. (aus der Liturgie der Vigilien), der neutestamentlichen Cantica Benedictus Dominus Deus Israel etc. (aus der Liturgie der Laudes), Magnificat animamea Dominum etc. (aus der Liturgie der Vesper), sowie das Canticum Simonis Nunc dimittis etc. (aus der Liturgie der Komplet) des Symbolum Apostolicum und des Symbolum Athanasianum, sowie der Litania Sanctorum, die jedoch unvollständig ist. Interessant ist die Initiale N, in der ein Jäger mit Pfeil und Bogen auf ein Flugwild zielt.


Paulus Nüss


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch