Kaiser Maximilian auf der Steinbockjagd

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 17.8, S. 522.

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Leihgeber: Österreichische Galerie Belvedere (Wien), 5536
Kaiser Maximilian auf der Steinbockjagd

© Sammlungen der Österreichischen Galerie Belvedere, Wien


Franz Kramer (1797-1834); Wien; 1831
Öl auf Holz; Höhe 34 cm, Breite 52,2 cm

Kaiser Maximilian ging seiner Jagdleidenschaft mit Vorliebe im Hochgebirge nach, wie er ausführlich berichtet. Unsere Darstellung zeigt ihn mit einer Gruppe von Jägern auf einem hochgelegenen Felsplatz bei einer Steinbock- und Gemsenjagd. Kramer gibt in genauer Zeichnung die historischen Gewänder und Waffen wieder, ebenso die Pflanzen im Vordergrund. Die Erzählung der historischen Episode ist jedoch lediglich auf die linke Bildseite konzentriert. Sie ist damit nur ein kleiner Bestandteil einer weitläufigen Gegend, deren verallgemeinernde Idealisierung im Sinne einer "Weltlandschaft" das romantische Denken der Zeit widerspiegelt.


Sabine Grabner


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch


Literatur: Gert AMANN, Kaiser Maximilians I. Rettung aus der Martinswand. In: Heldenromantik.Tiroler Geschichtsbilder im 19. Jahrhundert von Koch bis Defregger. Ausstellungskatalog des Tiroler Landeskundlichen Museums im Zeughaus Kaiser Maximilians I., Innsbruck, und des Südtiroler Landesmuseums Schloß Tirol, Dorf Tirol (Innsbruck 1996), S. 30-34.