Reitender Falkner

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 16.9, S. 517.

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Leihgeber: Deutsches Jagd- und Fischereimuseum (München, Deutschland)
Reitender Falkner

© Atelier Schrader GmbH., München


Christian Wagner; Oberammergau; um 1990
Holzskulptur; Höhe ca. 55 cm

Die etwa 55 cm hohe Figur stellt einen Falkner dar, der auf einem Schimmel reitet. Der Falkner trägt ein rotes Gewand und einen verhaubten Beizvogel auf der Linken. Vor allem im Mittelalter und in der Barockzeit verwendeten Falkner Pferde, um möglichst schnell die vom Beizvogel geschlagene Beute zu erreichen. So konnten sie verhindern, daß der Vogel die Beute kräpfte, was ihn für einige Zeit satt und damit jagduntauglich gemacht hätte.


Wolfgang Killer


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch