Gerfalke (Falco rusticus), mit Falkenhaube verkappt

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 16.7, S. 517.

Zum Anfang   Zurück   Vorwärts   Zum Ende

Fenster schließen

Leihgeber: Naturhistorisches Museum (Wien), Vogelsammlung, NMW 48.072
Gerfalke (Falco rusticus), mit Falkenhaube verkappt

© Naturhistorisches Museum, Wien


K.K. Hof-Falconerie Laxenburg, Privatsammlung J. Natterer; vor 1793
Stopfpräparat; Höhe 60 cm, Breite 20 cm, Tiefe 30 cm

Das aus der kaiserlichen Falconerie in Laxenburg (Niederösterreich) stammende Exemplar war Bestandteil der Privatsammlung von Josef Natterer sen. Diese Sammlung wurde 1793 von Kaiser Franz II. (seit 1806 als Franz I. Kaiser von Österreich) angekauft und bildete den Ausgangspunkt für die später weltberühmte Vogelsammlung am Naturhistorischen Museum Wien, wo sich das Stück auch heute noch befindet. Der Jagd- oder Gerfalke genießt auch bei den modernen Falknern hohe Wertschätzung und wird besonders in den Arabischen Ländern in großem Umfang eingesetzt. Die Art kommt in verschiedenen geographischen Subspecies von Nordamerika, Grönland, Nordeuropa bis Nordasien vor.


Ernst Bauernfeind


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch


Literatur: Herbert SCHIFTER, 200 Jahre Vogelsammlung Naturhistorisches Museum Wien. In: Neues Museum 3 u. 4 (1993), S. 36-39.