Hasenjagd mit Steinen und Keulen in Griechenland

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 12.3, S. 497.

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Hasenjagd mit Steinen und Keulen in Griechenland

© British Museum, London


Ambelokepi (nahe Athen)
Photo: British Museum, London (AKG)

Nicht nur die Etrusker, sondern auch die Griechen versahen ihre Gräber mit Malereien, die unter anderem Jagdszenen darstellten. Diese Darstellung aus der Nähe von Athen zeigt zwei junge Männer, die mit Steinen und Keulen auf der Hasenjagd sind und dabei noch von einem Hund mit auffällig spitzer Schnauze unterstützt werden. Hier scheint mit dem Verfolgen der schnellen Hasen ein typisches Beispiel der Jagd als Mittel zur körperlichen Ertüchtigung, wie sie in der griechischen Literatur gepriesen wird, illustriert worden zu sein.


Klaus Böhme


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch