"Höhlenlöwe"

In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Herausgegeben vom Land Kärnten. Kärntner Landesausstellung unter Leitung von Günther Hödl und Hartwig Pucker. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Daniela Schurian. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1997. XVI, 700. 4°. Objekt-Nr.: R 7.23, S. 479.

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Leihgeber: Universität Tübingen (Deutschland), Institut für Urgeschichte (Deutschland)

© Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte


Vogelherdhöhle im Lonetal, Schwäbische Alb; Aurignacien, ca. 32. 000 Jahre alt
Mammutelfenbein, Replik
L 8,8 cm, Höhe 3,4 cm, Breite 1,1 cm

Diese Halbplastik stammt aus den gleichen Funden wie das berühmte Wildpferdchen. Nicht eindeutig und umstritten ist die Identifizierung als Höhlenlöwe. Wegen des schweren Körpers mit kräftigen Kopf und abgeknickten Hals erkennen manche Forscher eher ein junges Wollnashorn, andere vermuten wegen des gepunkteten Körpers die Darstellung einer Höhlenhyäne. Auch hier ist der Körper mit - deutlich erkennbaren - X-Zeichen und Winkeln versehen.


Klaus Böhme


Zum Katalog: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch


Literatur: Joachim HAHN, Kraft und Agression. Die Botschaft der Eiszeitkunst im Aurignacien Süddeutschlands (Tübingen 1986).
Wighart von KOENIGSWALD, Joachim HAHN, Jagdtiere und Jäger der Eiszeit. Fossilien und Bildwerke (Stuttgart 1981).