Genesisglossen

Genesisglossen

In: Schatzhaus Kärntens. Landesausstellung St. Paul 1991. 900 Jahre Benediktinerstift. Teil 1: Katalog. Herausgegeben vom Ausstellungskuratorium. Redigiert von Hartwig Pucker. – Klagenfurt: Universitäts-Verlag Carinthia 1991. 525. 8°. Objekt-Nr.: 9.33, S. 167.

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Leihgeber: Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal (Kärnten), Codex 37/6, fol. 1r
Genesisglossen

© Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal


St. Blasier Provenienzgruppe, 9. Jahrhundert
Pergament, 3 Blätter, Höhe 28,3/Breite 22 cm

Das Fragment stammt von der Reichenau. Bei der Schrift handelt es sich um eine karolingische Minuskel des 9. Jahrhunderts. Das Fragment ist ein Palimpsest, die Rasur des ursprünglichen Textes ist aber so gründlich ausgefallen, daß auch unter Quarzlampe nur mehr einige Worte auf Blatt 1v lesbar sind - ein in Unzialschrift geschriebener Bibeltext, der vermutlich dem 6. Jahrhundert zuzuordnen ist.
Die ursprüngliche Abfolge der drei Blätter ist vertauscht, so daß das ursprüngliche Blatt 3 heute Blatt 1 ist.


Hans Gröchenig


Literatur: Elias STEINMEYER, Eduard SIEVERS, Die althochdeutschen Glossen, Bd. 1: Glossen zu biblischen Schriften (Berlin Unveränd. Nachdr. 1968), Nr. 12.