Heinrich von Meissen (Frauenlob) (um 1270-1318): Kreuzleich

Heinrich von Meissen (Frauenlob) (um 1270-1318): Kreuzleich

In: Schatzhaus Kärntens. Landesausstellung St. Paul 1991. 900 Jahre Benediktinerstift. Teil 1: Katalog. Herausgegeben vom Ausstellungskuratorium. Redigiert von Hartwig Pucker. – Klagenfurt: Universitäts-Verlag Carinthia 1991. 525. 8°. Objekt-Nr.: 9.26, S. 164.

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Leihgeber: Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal (Kärnten), Codex 24/8
Heinrich von Meissen (Frauenlob) (um 1270-1318): Kreuzleich

© Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal


Aus der Handschrift 125/4 der Spitaler Provenienzgruppe, Mitte des 14. Jahrhunderts
Pergament, 1. Doppelblatt aus 20 Pergamentfalzen zusammengesetzt; Höhe 24/Breite 17 cm

Dieses Pergamentdoppelblatt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts setzt sich aus 20 Pergamentfalzen zusammen. Die Fälze entstammen der Spitaler Papierhandschrift 125/4 (Soccus des Konrad von Brundelsheim. Die Handschrift wurde vom Schreiber Ulrich Danubsar am 16. 11.1393 in Linz vollendet). Der Text umfaßt die Abschnitte II, 12-II, 18 aus Frauenlobs "Kreuzleich", wobei neben dem Text auch die Melodie in Form der Hufnagelnotation mitüberliefert wird.


Hans Gröchenig


Literatur: Karl H. L BERTAU, Heinrich von Meißen. In: Lexikon des Mittelalters 4, Sp. 2097ff.
Hans GRÖCHENIG, Peter PASCHER, u.a, Ein neues Fragment aus Frauenlobs Kreuzleich. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 113 (1984), S. 246-286.