Schleifkanne

Schleifkanne

In: Grubenhunt und Ofensau. Vom Reichtum der Erde. Katalog zur Kärntner Landesausstellung in Hüttenberg, Heft, vom 29. April bis 29. Oktober 1995. Herausgegeben vom Kärntner Landesausstellungsbüro. Redigiert von Gabriele Guntsche-Liessmann und Friedrich W. Leitner. – Klagenfurt: Kärntner Landesausstellungsbüro 1995. 299. 4°. Objekt-Nr.: 7E.4, S. 203.

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Leihgeber: Landesmuseum für Kärnten (Klagenfurt)
Schleifkanne

© Landesmuseum für Kärnten, Klagenfurt


1606
Zinn

Zunftkanne der Schmiede und Wagnermeister zu Klagenfurt von 1606; hohe schlanke, sich leicht verjüngende Kanne ohne Dekor und ornamentalen Schmuck. Sie wird in der Mitte der Wandung von einem einfachen glatten Reifen geteilt, das obere Feld ist beschriftet: DISE KANDL. GEHÖRT / DEN.SCHMIT VNT / WAGNER. MAISTERN / ZV. CLAGENFVRTH. Die Kanne steht aus Kugelfüßen, auf dem Deckel hält ein aufrechter Greif ein Aufsatzschild, in dem Werkzeuge der Innung und die Jahreszahl "1606" eingraviert sind. Markenzeichen ist keines vorhanden, die Kanne scheint aber doch aus einer Kärntner Werkstätte zu stammen.


Friedrich W. Leitner


Literatur: Friedrich W. LEITNER, Altes Zinn in Kärnten. Katalog zur Sonderausstellung des Landesmuseums für Kärnten, Mai bis Oktober 1987 (Klagenfurt 1987), S. 148ff., n. 314 u. Abb. 76.