ide - informationen zur deutschdidaktik

Die Zeitschrift ide liefert viermal jährlich praxisbezogene, aktuelle Informationen, Tipps und Materialien für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. Als Österreichs einzige deutschdidaktische Zeitschrift hat sie zur Aufgabe, den Dialog zwischen der Praxis in der Schule und der didaktischen Forschung aufrecht zu erhalten. Zu den AutorInnen der ide zählen daher nicht nur die MitarbeiterInnen des AECC Deutsch und der ARGE Deutschdidaktik der Universität Klagenfurt, sondern auch zahlreiche, wechselnde externe AutorInnen. Neben Fachbeiträgen bietet sie Informationen und Kommunikationsmöglichkeit über Praxis und Projekte, Erfahrungen und Reaktionen, Wünsche und Horizonte. Erfahren Sie mehr >>

ide 4/2016: New Literacies im Deutschunterricht

ide 4/2016:
            New Literacies Die digitalen Technologien führten zu grundlegenden Veränderungen von Schrift, Texten, Medien ihrer Vermittlung, von Schreiben und Lesen selbst - und von den auf Schriftlichkeit bezogenen Bedeutungszuweisungen und Erwartungen der Personen, die schriftliche Texte produzieren und/oder rezipieren. Der Deutschunterricht als Ort, an dem Schriftsprachlichkeit sowohl Werkzeug als auch inhaltlicher Gegenstand ist, kann einerseits von den neuen Möglichkeiten, die digitale Medien mit sich bringen, besonders profitieren. Dazu zählen z. B. neue Möglichkeiten, außerschulische literale Praktiken der Kinder und Jugendlichen mit der Welt des Schreibens und Lesens in der Schule zu vernetzen, das Hereinholen und Sichtbarmachen von digitaler Expertise der SchülerInnen, die auch für herkömmliche Formen des Schreibens und Lesens relevant sind bzw. die jeweiligen Stärken und Nachteile traditioneller und digitaler literaler Praxis und Kultur im Vergleich erst klar erkenn- und erlebbar machen. Andererseits sind neue Herausforderungen entstanden, die komplexe Aufgaben- und Problemfelder eröffnet haben. Im englischsprachigen Raum werden diese vielfältigen Veränderungen der Schriftlichkeit, die im Besonderen auch die Sprachdidaktik betreffen, als "New Literacies" bezeichnet und umfassen nach Lankshear und Knobel die soziale und die technische Ebene.

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