ide - Informationen zur Deutschdidaktik

Die Zeitschrift ide liefert viermal jährlich praxisbezogene, aktuelle Informationen, Tipps und Materialien für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. Als Österreichs einzige deutschdidaktische Zeitschrift hat sie zur Aufgabe, den Dialog zwischen der Praxis in der Schule und der didaktischen Forschung aufrecht zu erhalten. Zu den AutorInnen der ide zählen daher nicht nur die MitarbeiterInnen des AECC Deutsch und der ARGE Deutschdidaktik der Universität Klagenfurt, sondern auch zahlreiche, wechselnde externe AutorInnen. Neben Fachbeiträgen bietet sie Informationen und Kommunikationsmöglichkeit über Praxis und Projekte, Erfahrungen und Reaktionen, Wünsche und Horizonte. Erfahren Sie mehr >>

ide 4/2011: Österreichische Gegenwartsliteratur. 2000-2010

ide 4/2011: Österreichische Gegenwartsliteratur. 2000-2010 Mit der Verleihung des Nobelpreises an Elfriede Jelinek im Jahr 2004 ist die österreichische Literatur auch international wieder ins Zentrum der literarischen Öffentlichkeit gerückt. Weltberühmtheit erlangte auch Daniel Kehlmann mit seinem vielübersetzten Roman "Die Vermessung der Welt". Im deutschen Sprachraum macht 2005 Arno Geiger als erster Gewinner des "Deutschen Buchpreises" Furore, und seither finden sich auffällig viele österreichische Autorinnen und Autoren auf dessen alljährlicher Shortlist. Die "Neue Zürcher Zeitung" spricht 2007 sogar vom "Jahrhundertherbst der österreichischen Prosa". Mit dieser Herausstellung der österreichischen Gegenwartsliteratur stellt sich aufs Neue die Frage nach deren spezifischer Eigenart. Es scheint, als würde der nationale Bezugsrahmen mit seiner historischen Verankerung von einer jüngeren Generation programmatisch gesprengt. Sie schreibt gegen das Provinzielle an, das der österreichischen Literatur oftmals nachgesagt wird, und unternimmt den Aufbruch zur Weltliteratur.

Welche Rolle der österreichischen Gegenwartsliteratur tatsächlich zukommt, soll in diesem ide-Themenband diskutiert werden.
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